Sommersonnenwende mit lauschigem Sonnwendfeuer auf der St.Anna-Ranch Am 18. Juni 2011 stand alles unter dem Motto Sommersonnenwende in der St. Anna WG.
Schon am Vormittag wurde fleißig gewerkelt, damit am Abend alles perfekt ist. Am Vormittag spielte auch das Wetter noch mit und es ließ sich sogar ein paar Mal die Sonne blicken. Die Männer sorgten auf der St. Anna- Ranch dafür, dass der Rasen gemäht ist, dass das Sonnwendfeuer einen guten Stand hat und natürlich durften Biertische und Getränke nicht fehlen. Die Frauen sorgten derweil in der Küche für das leibliche Wohl des Abends. So wurden Salate und Soßen zum Grillfleisch vorbereitet.
Als fast alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, fehlte noch nur die Hexe ganz oben am Sonnwendfeuer. Diese wurde eigenhändig von Herrn Hany (Heimleiter) angebracht. Leider verlor sie dabei gleich ihre lange Hakennase. Dennoch machte sie eine sehr gute Figur an der Spitze des Holzhaufens. Kurz bevor es los ging, machten sich die Bewohner alle fertig für den Abend und auch die Gäste aus Freyung wurden geholt.
Allerdings wollte dann das Wetter nicht mehr mitspielen und es begann wie aus Kübeln zu regen. Herr Hany und ich begaben uns in eine Regen-Krisen-Sitzung und schauten dabei immer wieder aus dem Fenster, da es so gar nicht mehr aufhören wollte. Wir überlegten hin und her, aber wir wollten die ganze Sache nicht „ins Wasser“ fallen lassen, da sich alle Beteiligten so viel Mühe für den Abend gegeben hatten. So beschlossen wir die Sache durchzuziehen, denn schließlich kann man Sommersonnenwende nicht alle Tage feiern.
Als wir dann alle in der Ranch angekommen waren, hörte es plötzlich auf zu regnen. Anscheinend hatte der Wettergott Erbarmen mit uns. Wir konnten also alles wie geplant durchführen und so ließen wir uns erst Mal Grillfleisch und Salat schmecken. Gegen 21.00 Uhr, als es schön langsam dämmrig wurde, haben wir das Feuer entfacht.